Traditionen

Unheimliche Gestalten treiben sich in der Silvesternacht auf den Strassen und Plätzen von
Laupen herum. 
Dazu ertönen laute Glockenklänge. Mit dem Achetringelen, einem uralten
Brauch, 
wurden früher böse Geister vertrieben.

Mit dem Achetringelen (auf Hochdeutsch etwa „Hinunterläuten“) wird in Laupen das alte Jahr geschlossen
und das neue Jahr begrüsst. Im Zentrum des Brauchs stehen die Besenmannen, die Glöggeler und die Blateremandli. Die Besenmannen sind in Felle gekleidet und tragen Holzmasken mit wilden Gesichtszügen.  Auf ihren Schultern führen sie lange Besenstiele mit sich, an deren Ende Wacholderzweige festgebunden sind. Auf dem Läubliplatz und auf dem Bärenplatz bilden sie einen Kreis, der Anführer spricht den Silvesterspruch und den Neujahrswunsch. Die Glöggeler beginnen ihre Glocken und Treicheln zu läuten, und unter dröhnendem Lärm senken sich die Besen in die Reihen der Zuschauer.

Mit dem Achetringelen (auf hochdeutsch etwa „Hinunterläuten“) wird in Laupen das alte Jahr abgeschlossen und das neue Jahr begrüsst. Im Zentrum des Brauchs stehen die Besenmannen, die Glöggeler und die Blateremandli. Die Besenmannen sind in Felle gekleidet und tragen Holzmasken mit wilden Gesichtszügen. Auf ihren Schultern führen sie lange Besenstiele mit sich, an deren Ende Wacholderzweige festgebunden sind.

Auf dem Läubliplatz und auf dem Bärenplatz bilden sie einen Kreis, der Anführer spricht den Silvesterspruch und den Neujahrswunsch. Die Glöggeler beginnen ihre Glocken und Treicheln zu läuten, und unter dröhnendem Lärm senken sich die Besen in die Reihen der Zuschauer.

Nach dem Umzug werden die Mädchen des Städtchens von den Besenmannen und den Blateremandli verfolgt und mit „Söiblatere“ (aufgeblasenen Schweineblasen) traktiert. Die Schläge klingen gewaltig, schmerzen aber kaum. In alter Zeit bestand der Zweck dieses Brauchs darin, Dämonen zu ver-treiben. Heute ist er ein Fest für Auge und Ohr am Übergang zum neuen Jahr.

Seit 1818 richten jedes Jahr am 21. Juni, auf dem „Blidenplatz“ beim Schloss Laupen, die Burgergemeinde und die Einwohnergemeinde den sogenannten Schlacht-Gedenktag aus. Mit diesem Anlass gedenkt man in Laupen der Schlacht, die am 21. Juni 1339 auf dem Bramberg geschlagen wurde.
Organisiert und umrahmt wird der Anlass von den Blidenknechten und vom Trommler- und Pfeifercorps Laupen.
Nach dem Burgerapéro um 18:30 Uhr und dem Läuten der Pankratius-Glocke auf dem Schlossfriedhof um 19 Uhr, beginnen die Feierlichkeiten. Die Festansprache hält der Gemeindepräsident. Der Höhepunkt der Feier ist sicherlich der Schuss mit der Blide in Richtung der Schlossmauer. Die Blide ist ein nach alten Plänen rekonstruiertes und funktionsfähiges Wurfgerät. Um die Schlossmauer zu schonen, verwendet man heute, an Stelle von Steinen, einen in einen Jutesack gewickelten, mit Wasser gefüllten Ballon. (ca. 20 kg)
Für das leibliche Wohl der Anwesenden ist gesorgt: Die Einwohnergemeinde spendet pro Person eine Bratwurst mit Brot & Senf, die Burgergemeinde den Apéro.

Immer am dritten Freitag im Mai und am zweiten Freitag im November ist Markttag in Laupen – schon seit Menschengedenken.

Gestern:
Auch der ‚Loupe-Märit‘ hat verschiedene Hoch und Tiefs erlebt. In den Siebzigerjahren war der absolute Tiefpunkt erreicht: Nur gerade ein Marktfahrer stellte seinen Stand vor dem Achetringelerbrunnen auf. Doch das ist gottlob längstens Geschichte. Im Rahmen der „700 Jahre Freibrief – 650 Jahre Laupen bei Bern“ nahm sich der damalige Verkehrsverein des ‚dahinsiechenden‘ Loupe-Märits an und organisierte einen ‚Märit wie zu alten Zeiten‘.

Heute:
Die Aktion des damaligen Verkehrsvereins war ein Erfolg, der bis heute andauert. Über 50 Marktfahrerinnen und Marktfahrer teilen sich den Platz um den Bahnhof, dem Gemeindehaus und im mittelalterlichen ‚Stedtli‘. Die Standplätze sind heiss begehrt. Regelmässig müssen etwa 20 Markfahrern Absagen erteilt werden, weil der Platz nicht ausreicht.
Es ist indes kein Wunder, dass sich soviele Marktstände in Laupen drängen: Der Markt ist ein regionaler Anzeihungspunkt und sehr, sehr viele Menschen besuchen unseren ‚Loupe-Märit‘.

Weihnachtsmärit:

Im Dezember findet der Weihnachtsmärit statt. Das ganze Stedtli ist adventlich dekoriert und den Besuchern wird während den beiden Tagen – nebst vielseitigem Angebot seitens der Aussteller – auch allerhand Unterhaltung geboten.

Hätten Sie noch einen Input für diese Seite?
Dann senden Sie uns doch eine eMail. Wir werden uns anschliessend melden.